Kristine Jaunalksne, Leitung des Kantoreichores

Geboren in Riga, Lettland, studierte Kristine Jaunalksne zunächst Chorleitung an der „Musikakademie Lettlands“. Unter ihrem Dirigat erhielt der Mädchenkammerchor „Tonika“ bei verschiedenen internationalen Chorwettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Nach dem Diplom kam sie in die Schweiz und studierte Gesang an der „Schola Cantorum Basiliensis“ bei Andreas Scholl und Evelyn Tubb und am Konservatorium in Neuchâtel bei Jeanne Roth. Derzeit arbeitet sie mit Sabine Schütz.

Als gefragte Solistin im Oratorienbereich reist sie durch ganz Europa. Daneben gilt ihre besondere Liebe den musikdramatischen Formen. Kreative Impulse erhielt sie dabei durch Projekte wie „Se m’amate io v’adoro“ unter der Regie von Joachim Schlömer, "Rappresentatione di Anima, et di Corpo" von Emilio de’ Cavalieri unter Christina Pluhar, „Il matrimonio segreto“ von Dominico Cimarosa am Theater von Neuchâtel, „Combattimento di Tancredi e Clorinda“ von Claudio Monteverdi unter der Regie der Berliner Tänzerin und Choreographin Mirella Weingarten und „Barock-burlesque“, einer Verbindung klassischer Barockmusik mit klassischem Jazz unter der Regie von Ann Allen. Neben ihrer Arbeit als Solistin musiziert Kristīne Jaunalksne auch gerne in kleinen Ensemble-Besetzungen, so arbeitete sie z.B. mit dem „Collegium Vocale Gent“ unter der Leitung von Peter Phillips, der „Akademie für Alte Musik Berlin“ unter der Leitung von Attilio Cremonesi, „L’Arpeggiata“ unter Christina Pluhar und „Sette Voci“ unter Peter Kooij.


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Victor de Souza Soares, Stimmbildung und stellvetretende Chorleitung

Victor de Souza Soares begann seine musikalische Ausbildung im Alter von neun Jahren in São Francisco (Brasilien) in den Fächern Klavier und Gesang. Als Mitglied des Vokalesembles “Grupo Angels” wurde er im Jahr 2001 mit dem Silberdiplom der Cäcilia Chortage Lindenholzhausen, Deutschland, ausgezeichnet. Ausserdem, tratt er als Solist in den wichtigsten Musikfestivals in Brasilen auf, unter der Leitung von Nicolau de Figueiredo und Luís Otávio Santos. Im Jahr 2007 gewann er den Wettbewerb “Jovem Músico” (BDMG, Brasilien) für junge Nachwuchstalente für klassische Musik. 


Während seines Studiums konnte er seine bestehenden  Kontakte mit Hochschulen in Brasilien ausbauen und dort einer  ersten universitären Lehrtätigkeit nachgehen. Seinen Schwerpunkt  im Fach “Gesangsdidaktik” schloss er 2013 bereits mit Auszeichnung ab. Seitdem, ist er als Privat- und auch als Vertretungsdozent in  mehreren Musikschulen und Gesangs-vereinen in den Kantonen  Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Zürich und Aargau aktiv.
Seine Gesangs-tätigkeit führten de Souza Soares bereits u.a. an das Theater  Basel, die Semperoper Dresden, die Tonhalle Zürich, den Palau de la Musica (Barcelona), das Bachfest Leipzig und das Festival “Oude  Muziek Utrecht”. Als Solist und Ensemblesänger wirkte er bei  Dirigenten wie u.a. Ton Koopman, Frans Brüggen, Pablo Heras-Casado, Mark Eldar, Andrea Marcon, Sigiswald Kuijken, Charles  Dutoit und Giovanni Antonini mit.

 

 

Weitere Infos

 

Florian Zaunmayr, stellvetretender Chorleiter

Florian Zaunmayr besuchte von 1996 bis 2001 das Linzer Musikgymnasium, sang im Mozartchor und studierte am Anton Bruckner Konservatorium in Linz Posaune. 2009 schloss er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sein Masterstudium Kirchenmusik in den Hauptfächern Chorleitung, Gesang sowie Kirchliche Komposition ab. 2010 folgte der Abschluss des Bachelorstudiums in Instrumentalpädagogik. Seit 2011 studiert er in Basel Chorleitung bei Raphael Immoos.

In Wien leitete er bis 2011 den Chor Musica Viva Wien sowie den Chor der Medizinischen Universität. Er sang im Chorus Sine Nomine Wien, im Webern Kammerchor und im Chor der Sommeroper Klosterneuburg und war als Assistent beim Wiener Motettenchor tätig. 2012 gründete er den Kinderchor «Da Capo» in Zürich. Erste Kompositionsaufträge erhielt er für die Konradmesse in Oberwang (2009), die Lampert-Gedenkfeier in Ohlsdorf (2009), die Jägerstätter Gedenkmesse in Altmünster (2010) und für den Chor «e media cantus» (Linz 2010). 2011 wurde eine Vertonung der Pfingstliturgie vom Chor der Pfarre Südstadt (Wien) aufgeführt.

Seit 2013 ist er Kirchenmusiker in der Kirchgemeinde Lenzburg (mit den Pfarreien Seon und Wildegg). Er dirigiert neben dem Kirchenchor Liturgia auch den Corale Santa Cecilia und betreut stellvertretend die Lenzburger Kantorei.

   

 

 

Andrea Hofstetter, Gesangsunterricht für Jugendliche

Andrea Hofstetter studierte Gesang an der Musikhochschule Luzern. Nach ihrem Konzertdiplom folgte ein Studienaufenthalt in Mailand. Unter dem Mentorat von Ivan Konsulov entstand ihre erste CD. Zusammen mit dem Radio-Sinfonieorchester Sofia und unter der Leitung von Georgi Dimitrov wurden acht wundervolle Arien aufgezeichnet. Zu ihrem Repertoire gehören Opern- und Operettenpartien wie z.B. die Violetta in La Traviata von G. Verdi, die Rosalinde in der Fledermaus von J. Strauss oder die Gräfin Mariza in E. Kálmáns gleichnamiger Operette. Andrea Hofstetter ist als Solistin auf zahlreichen Bühnen der Schweiz unterwegs, unterrichtet Gesang an den Musikschulen Lenzburg und Reinach und lebt mit ihrer Familie in Lenzburg.

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Thea Soricelli,  Leitung des Spatzenchores und Eltern-Kind-Singen (ELKI)

Thea Soricelli ist in Lenzburg aufgewachsen, wo sie auch mit ihrem Mann und den 2 Kindern wohnte. Während der ganzen Schulzeit besuchte sie den Musikunterricht. Mit neun Jahren begann sie Blockflöte zu spielen, nebenbei sang sie in einem Kinderchor. Mit 12 Jahren nahm sie Gitarrenunterricht, später kamen noch Klavier und Panflöte dazu. Seit bald 30 Jahren wirkt sie im Kirchenchor Liturgia Lenzburg mit, wo sie auch im Vorstand tätig ist.


Neben ihrem Beruf als diplomierte Pflegefachfrau bildete sich Thea Soricelli kontinuierlich weiter, insbesondere in Stimmbildung und Singen mit Kindern.
Seit 2002 nimmt sie Stimmbildungs-Unterricht. Zuerst bei Ruth Maienfisch, danach bei anderen Mentoren. Zurzeit wird sie von Sergej Aprischkin stimmlich unterrichtet.
Sie hat bei der Gründung und beim Aufbau des Eltern-Kind-Singen (ELKI-Singen) mitgeholfen und leitet seit dem 1. September 2011 erfolgreich das ELKI-Singen.
Thea Soricelli absolvierte eine Ausbildung als Eltern-Kind-Singleiterin und erhielt nach erfolgreich bestandener Prüfung im November 2013 den entsprechenden Fachausweis.




Flavia Barbato, stellvertrende Leiterin des Spatzenchores

Flavia Barbato-Spada ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie spricht fliessend deutsch sowie italienisch und besitzt seit Juli 2000 das Handelsdiplom VSH. Ihre musikalischen Erfahrungen hat sie wie folgt erworben:
 - Seit 2014 Stimmbildungs-Unterricht bei Sergej Aprischkin
 - Seit 2013 Mitglied des Kirchenchor Liturgia Lenzburg
 - 2002 bis 2014 Stimmbildungs-Unterricht bei Ruth Maienfisch in Lenzburg und an der Musikschule der Stadt Luzern
 - 2010 Gründung des 5-köpfigen Vokal-Ensembles Voci Cristalline
 - 2008 ein zweitägiger Workshop bei der Sopranistin Rosmarie Hoffmann, in Technik und Interpretation
 
- In der Schulzeit: Klavierunterricht und Mitglied der Schülerband

 

 

   

Last Update: 25.11.2017

 

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